Lebensdauer

Engl. EOL, end of life. Dass nichts ewig halten kann, akzeptiert jeder. Dinge, denen man beim Altern zusehen kann (etwa Schleifpapier) werden ohne Zögern ersetzt. Bei den meisten technischen Produkten kündigt sich der Totalausfall allerdings nicht an - Ende, Aus, plötzlich tot. Diese Zeitpunkt akzeptiert niemand so einfach - es hat doch bis jetzt ohne Fehler funktioniert.

Die Aufgabe des Ingenieurs ist es, ein Teil so zu konstruieren, dass es den Anforderungen seines Arbeitgebers entspricht. Naturgemäß durchläuft ein Produkt von der Entwicklung bis zur Produktion mehrere Reifegrade. Welcher Reifegrad als gut genug für die Serienproduktion angesehen wird, wird betriebswirtschaftlich berechnet. Betriebswirtschaftlich soll mit geringstem Aufwand ein Produkt hergestellt werden, dass sich möglichst gut vermarkten lässt und die technischen und rechtlichen Vorgaben erfüllt. Also setzt der Entwickler bestimmte Ziele:

Eine gewisse Überdimensionierung ist immer nötig. Früher wurden schätzometrische Sicherheitsfaktoren genommen, auf der Basis von Erfahrung plus Gefühl. Diese Faktoren sinken heute, weil

Die Zielvorgabe orientiert sich am Marktsegment:

Konstruktionsaufgaben optimieren immer widersprüchliche Ziele, etwa:

Die Zuverlässigkeit technischer Artefakte (Mean Time Between Failures MTBF) im Normalbetrieb kann untersucht und angegeben werden in Power-On Hours POH, allerdings sind solche Werte selten öffentlich.


auch
* Fehler
* Never change a running system
* Right to repair
* Smoke-Test
* Elektrik-Trick
* Montagsauto
* Bananenprodukt * Resilienz
* Vulnerabilität

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