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Bodenfreiheit
Bodenberührung ist streng genommen schon vorhanden, wenn der Wagenboden durch hohe Gräser und niedrige Sträucher geschrubbt wird. Diese können sich verhaken und haben unerwünschte Folgen:
- Kabel und Leitungen können abgerissen werden, insbesondere an den Differentialen
- verfilzte Grasklumpen entzünden sich am Auspuff (Brandgeruch)
- Gräsersamen verstopfen die Kühlrippen (Wassertemperatur steigt)
Gegenmaßnahmen sind ein Kühlernetz und häufige Kontrolle. Im weichen Gelände (Sand, Matsch) erhöht Bodenberührung die Reibung, bremst also das Fahrzeug und kann bis zum Stillstand führen. Als Gegenmaßnahme wird der Reifendruck gesenkt. Vereinzelte Felsbrocken auf sonst gutem Gelände sind besonders gefährlich, da es bei hoher Geschwindigkeit nur vom Glück abhängt, wenn nichts beschädigt wird. Auf felsigem Untergrund ist im kleinstmöglichen Gang das fahrerische Können ausschlaggebend bei der Spurwahl.
Die Bodenfreiheit kann an unterschiedlichen Stellen des Fahrzeugs gemessen das Kraftfahrtbundesamt legt für Geländefahrzeuge je nach Fahrzeugkategorie zugrunde: Bodenfreiheit unter der Vorderachse ⇒ 180 bzw. 250 mm Bodenfreiheit unter der Hinterachse ⇒ 180 bzw. 250 mm Bodenfreiheit zwischen den Achsen ⇒ 200 bzw. 300 mm
62,0 cm, Unimog 2400 48,0 cm Unimog 1200 32 cm Land Rover Defender 23 cm VW Amarok 22,9 cm Jeep Cherokee 22 cm Subaru Forester 21 cm Dacia Duster 19,2 cm BMW X1 19 cm Suzuki Jimny 18 cm Skoda Yeti 17 cm Skoda Octavia Scout 15,9 cm Fiat Panda Cross
